Hubbrücke

Geschichte

Bereits um das Jahr 1250 n. Chr. wird an der Stelle der heutigen Brücke eine "Huntebruege" erwähnt. Ob es sich hierbei tatsächlich um eine Brücke oder aber um eine Furt bzw. Fährpassage handelte, kann heute nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden.

Von 1569 bis 1613 bestand eine Holzbrücke von etwa 65 m Länge, ab 1613 (wohl nach Zerstörung der Brücke) wieder eine Fährverbindung

 

Das Jahr 1869 verzeichnet die Eröffnung der ersten beweglichen Brücke, einer Drehbrücke mit einer Durchfahrtöffnung von 11,90 m.

Der feste Teil dieses Brückenüberbaus wurde allerdings am 20. Oktober 1895 durch den Dampfer "Nordsee" der "Oldenburgisch-Portugiesischen Dampfschiffahrtsreederei" gerammt (s. Foto rechts).

 

 

 

In den Jahren 1906 bis 1908 folgte die Errichtung einer neuen Drehbrücke mit einem mittleren Drehteil und einer Durchfahrtöffnung von 2 x 17,20 m (Foto links).

 

 

 

Am 05. Mai 1945 wurde diese Brücke im Verlauf der letzten widersinnigen Kriegshandlungen gesprengt; schon kurze Zeit später durch eine stählerne Notbrücke mit Holzbohlenbelag und im Jahre 1948 durch eine sog. Bailey-Behelfsbrücke ersetzt (Foto rechts).

 

 

 

1951 begann im Auftrage des Straßenbauamtes Oldenburg-Ost die Firma MAN mit dem Bau der jetzigen Hubbrücke.

Seit 1998 ist die Hubbrücke Huntebrück wegen ihrer technisch-wissenschaftlichen Bedeutung in die Liste der niedersächsischen Baudenkmale aufgenommen. Sie ist die älteste und größte noch existierende Brücke dieser Bauart in Deutschland.

© 1998-2003 SBA Oldenburg Letztes Update: 12.03.2003

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